Architekturfotografie

Stein, Beton, Glas und Stahl - Architekturfotografie setzt Bauwerke richtig in Szene. Dargestellt werden fertige Gebäude von außen, aber auch von innen. Des Weiteren wird der Entstehungsprozess von Bauwerken dokumentiert, genauso wie Modelle in der Entwurfs- und Planungsphase. Wir unterscheiden in der Architekturfotografie zwischen Innenaufnahmen - auch Interieurfotografie genannt - und Außenaufnahmen. Beide Arten haben die gleichen Ansätze, was zum Beispiel stürzende Linien betrifft.

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Schwerpunkte

In der Regel werden Gebäude und Innenräume komplette scharf dargestellt, um einen hohen Detailreichtum zu erhalten. Es ist darauf zu achten, dass keine ungewollten stürzenden Linien entstehen. Das kann durch die Normalperspektive erreicht werden, durch horizontales halten des Objektivs, der Verwendung einer speziellen Kamera (Großformatkamera, Fachkamera), sowie durch Objektiv mit geringer Verzeichnung. Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird, sollte man sich als Architekturfotograf alle Seiten des Gebäudes genau anschauen; nicht selten entdeckt man so ein Detail, das dem fertigen Bild später das gewisse Extra gibt. Spannende Architekturfotos sind vom Licht abhängig. Sonnenschein mit blau-weißem Himmel, kann ein Gebäude strahlen lassen, es hervorheben und Tiefe geben. Sie sehen, dass Abhängigkeiten vom Wetter bestehen, die in einigen Fällen nur durch warten erfüllt werden können.

Tipps Architekturfotografie

Bei Gebäudefotografie hohes Stativ nutzen oder einen erhöhten Punkt suchen. Fernauslöser nutzen. Das Gebäude von allen Seiten betrachten, um sich mit der Architektur vertraut zu machen. Jedes Gebäude benötigt sein eigenes Licht (Sonne, Wolken, Nebel), damit es plastisch und spannend wirkt. Zeichnung der Oberfläche herausstellen. Gebäude und Nebenmotive scharf abbilden. Verwendung von Elementen die Maßstabgebend sind, um Proportionen zu verdeutlichen - besonders bei großen freistehenden Gebäuden. Diagonal fotografieren, um Tiefe zu geben. Frontale Architekturfotografien können flach wirken. Darauf achten, dass Vordergründe und nebensächliche Objekte nicht dominieren.

 
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Architekturfotografie
 

Interieurfotografie

Interieurfotografie wird auch Innenraumfotografie genannt. Sie beschäftigt sich mit dem Fotografieren eines Raumkörpers, anstatt wie in der normalen Architekturfotografie, mit dem Fotografieren eines Körpers im Raum. Beim Fotografieren von Innenarchitektur gilt, genauso wie beim Fotografieren von Gebäuden, dass die Kamera horizontal bzw. waagerecht gehalten werden muss, damit stürzende Linien vermieden werden. Die Verwendung eines Statives ist auch hier Pflicht, um bei kleiner Blendenöffnung verwacklungsfreie, sehr scharfe Bilder zu erhalten. Der Zweck der Interieurfotografie bestimmt das Arrangement des Inventars und der Alltagsgegenstände. Für reine Architekturaufnahmen sollten so wenig Gegenstände wie möglich, von der Architektur ablenken.

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