Reportagefotografie

Die Reportagefotografie ist der Oberbegriff und die Reinform der ungestellten Fotografie. Bei dieser Art der Fotografie, greift der Fotograf in der Regel nicht ein, da es sonst eine Inszenierung wäre. Sie soll die Wirklichkeit darstellen und Hintergründe einer Berichterstattung unterstützen oder sogar leiten. Fotografen die sich der Reportagefotografie verschrieben haben, werden auch Fotoreporter oder Bildjournalisten genannt.

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Ziele der Reportagefotografie

Die Fotos einer Reportage sollen Geschichten erzählen, - ungestellt und glaubwürdig sein; sie müssen den Kern der Sache erfassen und in einem Bild oder in einer Bildserie preisgeben. Bilder der Normalperspektive (ca. 50 mm Vollformat) wirken am glaubwürdigsten, da sie den Blickwinkel (Gesichtsfeld) eines Menschen wiedergeben. Wenn wir vom Optimum ausgehen, also von perfekten Reportagefotos, dann ist das Erklären des Bildinhaltes mittels Text nicht mehr nötig.

Arten der Reportagefotografie

Zur Reportagefotografie gehören alle Bereiche, bei denen nicht ins Bild eingegriffen wird und die Akteure im besten Fall nicht einmal wissen, dass sie fotografiert werden. Folgende Fotografiearten zählen auch im weitesten Sinne dazu: Dokumentarfotografie, Reisefotografie, Kriegsfotografie, Naturfotografie, Konzertfotografie, Theaterfotografie und Sportfotografie. Eine berühmte Vertreterin der Reportagefotografie ist Margaret Bourke-White.