Businessportraits

Businessportrait Frau

Professionelle Businessportraits spiegeln das erfolgreiche Unternehmen wider. Ausstrahlung, Hintergrund, Licht und Kleidung sind die Eckpfeiler eines gelungenen Businessportraits.

Businessportrait
Businessportrait

Mit einer professionellen Retusche verschwinden auch Elemente im Hintergrund, die etwas störend wirken!

Businessportrait
Businessportrait

Eine „lässige“ Körperhaltung & ein souveräner Gesichtsausdruck verstärken die Wirkung des Businessportraits.

Businessportrait

Das gilt dann auch für andere Businesshintergründe..

Business Portrait professionell
Businessportrait

Businessportraits funktionieren auch ohne Sakko und wirken so ein wenig legerer bzw. nahbarer.

businessportrait
Businessportrait

Verschränkte Arme wirken – wenn der Rest dazu passt.

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Hintergrund: Betonsäule & Glas

Businessportrait

Auch hier passt alles: Souveräne Ausstrahlung, ein tolles Lächeln, schöne Kleidung & ein spannender Hintergrund..

Businessportrait

Runde Ausschnitte wirken kompakter & intensiver.

Businessportrait

Linkedin zeigt Businessportraits in runder Form.

Businessportrait

Ein helleres blaues Sakko wirkt nicht nur ansprechend auf der Hochzeit, sondern auch innerhalb der Businessfotografie!

Businessportrait

Was ist ein Businessportrait?

Das Businessportrait ist ein Teilbereich der Businessfotografie und beschäftigt sich im Wesentlichen mit der professionellen Darstellung von Führungskräften im Unternehmen. 

Unterschiedliche Arten von Businessportraits

Wir haben unterschiedliche Arten von Businessportraits. 1. Businessportrait im Studio fotografiert. 2. Outdoor- und Indoor Aufnahmen. 3. Businessportraits vor frei gewählten Hintergründen wie Businessgebäuden oder Betonwänden (die den Charakter des Bildes bestimmen) und Businessportraits im Unternehmen (zum Beispiel in der Fahrradmanufaktur), die den direkten Bezug zum Unternehmen herstellen. Das kann auch draußen in einer Industrieanlage sein, auf dem Feld oder im Wald – je nachdem, was das Unternehmen macht bzw. in welcher Branche es tätig ist. 

4. Eine weitere Möglichkeit, Businessportraits zu unterscheiden, ist dabei die Art, wie sich der Portraitierte präsentiert. Standard ist zum Beispiel: angelehnt an einer Wand oder vor einem Gebäude stehend. Demgegenüber gibt es freie Interpretationen: zum Beispiel sitzend im Chefsessel, (halb sitzend) auf dem Konferenztisch oder die Arme ausgebreitet auf einem Geländer abgelegt etc. 5. Wir können Businessportraits, aber auch nach dem Ausschnitt, kategorisieren. Zum Beispiel, ob es bis zur Hüfte fotografiert und präsentiert werden soll (Halbfigur) oder ein Ganzkörperportrait ist etc. Näheres dazu weiter unten.

Unterscheidungsmöglichkeiten

  • 1. Studioaufnahmen
  • 2. Indoor Aufnahmen & Outdoor Aufnahmen
  • 3. Vor frei gewählten Businesshintergründen (nicht im eigenen Unternehmen) vs. im Unternehmen, am Arbeitsplatz/Arbeitsraum (direkter bezug zum Unternehmen)
  • 4. Präsentationsart (Standard oder freie Interpretation)
  • 5. Nach dem Ausschnitt (Halbfigur, Bruststück, Ganzkörperportrait)

Bedeutung in der Außendarstellung

Jedes erfolgreiche Unternehmen hat es zur Aufgabe, ein bestimmtes Image nach außen und innen zu transportieren und somit die Marke zu unterstützen. Im Bereich Fotografie geht das wunderbar mit professionellen Produktfotos, Industriefotos, Businessfotografien und natürlich mit Businessportraits der Geschäftsführung.

Dabei gilt: Professionelle Businessportraits werden mit professionellen Produkten & Dienstleistungen des Unternehmens verbunden. 

Was macht ein professionelles Businessportrait aus?

Ein professionelles Businessportrait lebt von spannenden Hintergründen, einer zum Portrait passenden Kleidung, der souveränen Ausstrahlung des Models, einer lässigen Haltung, von vorteilhaftem- und spannendem Licht, vom Ausschnitt (also ob es ein Bruststück, eine Halbfigur oder eine Ganzfigur ist) und dem Format: Hochformat, langes Hochformat, Rechteck oder Quadrat etc.

Fehlt bei der Aufnahme etwas, wie zum Beispiel der spannende Hintergrund oder die lässige Ausstrahlung, wird viel Potenzial verschenkt, was letztendlich das Businessportraits mittelmäßig erscheinen lässt. Um das zu vermeiden, sollten die folgenden Dinge beachtet werden.

1. Hintergrund

Für ein Businessportrait ist der Hintergrund von entscheidender Bedeutung! Ist der Hintergrund langweilig und gewöhnlich, wird auch das Businessportrait langweilig und gewöhnlich. Ist er dagegen spannend und für das Auge ungewöhnlich: dann haben wir die Voraussetzung für ein professionelles und spannendes Businessportrait geschaffen. Aus diesem Grund muss die Auswahl der Businesshintergründe sorgfältig vorgenommen werden. 

Hier können wir auch mehrere Unterscheidungen vornehmen: Erstens, Businesshintergründe, die keine räumliche Tiefe zeigen. Beispielsweise Lamellenwände, Betonwände, Keramikwände, Glasfassaden etc. und Hintergründe mit räumlicher Tiefe, also das Architekturbüro, die Fertigungshalle oder das Designstudio.

Alle Hintergründe haben aber eins gemeinsam: sie unterscheiden sich von privaten Hintergründen (und Aufnahmen) und haben einen mehr oder weniger starken Business-Charakter.

Wichtig ist in diesem Zuge auch zu bedenken, dass einige Personen vor allen Hintergründen gut aussehen (das sind aber die wenigsten Personen), und Personen, die einen bestimmten Hintergrund brauchen, um vorteilhaft hervorzutreten. Sollte im Unternehmen kein spannender und passender Hintergrund zur Verfügung stehen, sollte sich anderweitig umgeschaut werden, um die gewünschten Aufnahmen zu erstellen.

2. Kleidung

Kleider machen Leute – und den Unterschied bei einem Businessportrait aus! Ein gut geschnittenes blaues Sakko (oder Blazer) und ein weißes Hemd sind immer noch das Non plus Ultra und ein himmelweiter Unterschied zu mausgrauen Sakkos. Grundsätzlich sind Sakkos & Blazer einfach ein anderes Level (im Gegensatz zu Hemden, Polos etc.). Das gilt für Manager & Architekten und für die meisten anderen Unternehmer. Möchten Sie nahbarer auftreten, authentischer und natürlicher: dann gehen auch viele andere Kleidungsstücke wie Polohemd, Businesshemd oder Pullover – und natürlich Jeanshosen etc.

Was ist zu beachten?

Für ein gelungenes Businessportrait kommt es nicht darauf an, das anzuziehen, worin man sich im Arbeitsleben oder Privatleben am wohlsten fühlt, sondern: was einem Businessportrait Kraft verleiht und dem Ziel der Aufnahmen dienlich ist. Natürlich sollen Ihnen die Kleidungsstücke gefallen und Sie sich darin wohl fühlen. Dennoch können die Ergebnisse (bei falscher oder eben der richtigen Auswahl) sehr unterschiedlich ausfallen. Hier ein paar Tipps:

Sakkos

Gut geschnittene Sakkos in Blau machen immer eine gute Figur. Ein Sakko sollte dabei gut sitzen – vor allem im Schulterbereich – und natürlich die richtige Größe haben. Bei der Farbe ist für mich blau der Favorit, schwarz würde ich vermeiden, da die Farbe keine Schattierungen zeigt und somit relativ emotionslos in schwarz ersäuft. Gute Businessfotografien leben von Licht und Schatten.

Tipp 1: Ein helleres Blau, wie bei Hochzeits-Sakkos, geben vielen Businessportraits das gewisse Extra!

Tipp 2: Interessante Grautöne können trotzdem sehr elegant wirken (besonders bei Frauen).

Wichtig: Kleine, sich wiederholende Musterungen können die Aufnahmen beeinflussen, da hier der sogenannte Moiré-Effekt entstehen kann – also Wellenförmige Linien. 

Hemden

Businesshemden, Polos etc. sollten gut sitzen und keine Falten werfen (bügeln ist angesagt). Das Businesshemd sollte modern wirken und der Kagen mit der Anzugjacke harmonieren. Weiße Hemden sollten weiße oder transparente Knöpfe haben – alles andere vermindert die Qualität des Businessportraits und wirkt in der Regel unprofessionell! Wenn möglich, sollte der innere Kragen ebenfalls weiß sein. Stehkragen sind zu vermeiden: denn sie wirken einfach unordentlich, falls Sie nicht perfekt sitzen – und sie stehen meistens nicht. 

Krawatten

Schmale, elegante Krawatten sind jetzt fast schon wieder IN! Und können einem Businessportrait das gewisse Extra verleihen. Das kann also mal abgeklopft werden.

Blazer

Bei Frauen wirken Blazer, in Kombination mit Blusen und Businesshemden, gleichermaßen gut. Hier kommt es auf den eigenen Geschmack an und wie die Oberteile sitzen.

3. Haltung & Posing

Eine lässige Haltung ist unabdingbar für ein professionelles Businessportrait. Hier beginnt es schon bei der Fuß- und Beinstellung – auch wenn später bloß ein Hüftbild gezeigt wird; denn die lockere Art zu stehen, überträgt sich auf den Oberkörper, was letztendlich zu einer gewissen Natürlichkeit führt. Es können auch die Hände in die Taschen gesteckt (empfehle ich meistens) oder sanft an die Hüfte bzw. Beine gelegt werden (Frauen), um dem Model (in unserem Fall dem Manager/in) die Anspannung zu nehmen und auch so ins Wohlfühlen zu gelangen.

Das Ganze hat gleich mehrere Effekte: Die Haltung ist von Kopf bis Fuß legerer, der Gesichtsausdruck entspannter und das Shooting fühlt sich nicht mehr so strange an.

Körperachsen

Grundsätzlich gibt es drei Körperachsen (bzw. Körperteile und Richtungen), mit denen Sie arbeiten können, um das Portrait spannender zu machen. Es sind Körper, Kopf und Augen. Alle drei Elemente nach vorne ausgerichtet, kann bei einigen Personen gut wirken – vor allem, wenn sie sich an eine Wand anlehnen. In der Regel fehlt hier aber die Spannung und die Bilder zu steif (Stichwort Jugendweihe). 

Zeigen dagegen eine oder zwei Körperachsen in eine andere Richtung – also Kopf & Augen zur Kamera und Oberkörper zur Seite – wird das Ganze lebendiger und spannender. 

Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, ob das Model eine Zuckerseite hat oder sich einfach in einer bestimmten Richtung wohler fühlt! Denn das macht später den Unterschied aus und offenbart sich im Ergebnis. Sollte also im Shooting abgeklopft werden.

4. Ausdruck & Ausstrahlung

Bei einem Businessportrait gibt es nur zwei Dinge im Ausdruck zu beachten: eine souveräne Ausstrahlung und ein sympathisches Lächeln. Das Souveräne muss immer da sein, das Lächeln kann je nach Person variieren. Des Weiteren trauen sich einige Personen nicht ihre Zähne zu zeigen, weil sie vielleicht nicht ganz 100% perfekt sind. Hier mache ich trotzdem immer Probeaufnahmen – denn oft sind diese Bilder noch besser und authentischer. 

Tipp: Kleinigkeiten wie Zahnfärbung etc. sind in Photoshop wunderbar zu optimieren und wirken danach ganz natürlich. Versprochen!

5. Make-up

Dieser Abschnitt ist wahrscheinlich nur für Frauen interessant. Übermäßiges Schminken sollte vermieden werden. Das gilt vor allem für starkes Wangenrouge, dunkle Lidschatten (oder in rosa etc.), sternförmige Wimpern, zu starke Wimpernverdickungen und natürlich für zu knallige Lippenstiftfarben (Ausnahmen bestätigen die Regel). Glänzendes Puder und Cremes sollten vermieden werden, da sie zu punktuellem Glanz führen können. 

6. Frisur

Bei Männern ist das Ganze einfach kein Thema. Bei Frauen sieht das schon anders aus. Frauen sollten vor dem Shooting herausfinden (auch zusammen mit dem Businessfotografen), was auf den Aufnahmen am besten wirkt. Das sollte in einem Vorgespräch erörtert und im Shooting getestet werden. Bei den Frisuren gibt es verschiedene Varianten wie: beidseitig offene Haare, einseitig offene Haare (mein Favorit, in vielen Fällen) und geschlossenes Haar. 

Wichtig: Im Shooting gleich am Anfang ausprobieren. Hier zeigt sich dann (in der Regel) sehr schnell, was am besten wirkt.

Das ist noch wichtig

  • Fliegende Haare sollten vermieden werden. 
  • Haare dürfen die Augen und die Augenpartie nicht verdecken.
  • Einzelne Haare sollten aus dem Gesicht entfernt werden.

7. Ausschnitt/Format

Mit den Mitteln von Ausschnitt & Format kann aus einem guten Portrait ein spitzen Businessportrait werden und umgekehrt.

Ausschnitt

Ausschnitte sind zum Beispiel Ganzfigur, Halbfigur, Bruststück oder Kopfbild – und für Fotografen die Möglichkeit, mehr oder weniger von einer Person zu zeigen. Werden Businessaufnahmen gemacht, sollte immer so fotografiert werden, dass genügend Spielraum ist, um das Businessportrait später doch anders präsentieren zu können, als es geplant war. Das liest sich erst einmal eigenartig, ist aber zu empfehlen! Warum?

So können während eines Shootings für Oberkörper Businessportraits auch Aufnahmen fallen, die wunderbar für das Portfolio des Geschäftsführers geeignet sind und zum Beispiel versetzte oder zentrierte Ganzkörperaufnahmen zeigen. Mit einer entsprechenden Kamera, die einen großen Puffer an Megapixel hat, können daraus auch wieder andere Ausschnitte herausgenommen werden. So schlägt man als Fotograf zwei Fliegen mit einer Aufnahme!

Auf jeden Fall sollte während und nach dem Shooting (innerhalb der Bearbeitung) abgeklopft werden, was dem Businessportrait an Stärke verleiht und was nicht.

Format

Formate sind Querformat, Hochformat, Rechteck, Quadrat, Rund etc. Zusammen mit dem Ausschnitt können sie einem Businessportrait Flügel verleihen! Beispiel: Ein rundes Format wirkt kompakt und bringt die Person richtig zur Geltung! Würde rechts und links noch viel vom Hintergrund zu sehen sein, wie beim Querformat, würde das Bild in vielen Fällen an Kraft verlieren! 

Tipp: Das Hochformat ist wieder im kommen. Natürlich sollte es spannend gesetzt sein! Zum Beispiel ein hohes Hochformat, ein versetztes Hochformat oder eines, das die Person anschneidet. Das Ganze ist ein riesen Thema. Sprechen Sie mich dazu gern an!

8. Lichtsetzung

Es gibt viele Arten der Lichtsetzung. Für mich persönlich ist es beim Businessportrait eher eine hellere Ausleuchtung und nicht zu starken Schlagschatten. Das rückt die Personen und damit das gesamte Unternehmen in ein positives Licht. Damit ist aber nicht der Hintergrund gemeint (der kann gern dunkel sein), sondern das Gesicht. Dieses sollte gut bzw. spannend ausgeleuchtet sein und auf jeden Fall einen hellsten Hautbereich besitzen, bei dem die Strukturen gerade noch so zu erkennen sind. Das Licht kommt dabei in der Regel leicht von links- oder rechts oben – damit die Aufnahme natürlich wirkt.

Bei Indoor- & Outdoor Aufnahmen ist zu beachten, dass Objekte wie Häuser, Wände & Bäume das Umgebungslicht schlucken bzw. Schatten werfen können. Das wirkt sich in den meisten Fällen negativ auf die Helligkeit des Gesichts aus und damit auf das Gesamtbild. Aus diesem Grund ist es oftmals angebracht, mit einer Softbox oder einem Schirm gegenzuhalten, aber ohne, dass das Businessportrait zu künstlich wirkt.

Keinesfalls sollte das Blitzlicht direkt von vorn kommen und damit die natürliche Lichtwirkung negieren.

Farbtemperatur

Die Farbtemperatur sollte sich in erster Linie nach der Bildsprache des Unternehmens richten. Wichtig ist aber, den Hauttyp des Models zu beachten. Vielen Personen steht eher eine wärmere Farbtemperatur. Grundsätzlich sollte ein Businessportrait aber in einer normalen Farbtemperatur gezeigt werden – also nicht zu blaustichig oder gelblich. 

9. Nachbearbeitung

Die Nachbearbeitung ist sehr wichtig und macht bei den meisten Businessportraits den Unterschied aus! Das gilt besonders für Bilder, die groß dargestellt werden oder einen kleinen Ausschnitt zeigen. Wichtig ist dabei, alle Hautirritationen zu entfernen, Augenringe weniger erscheinen zu lassen und die Farbe der Zähne zu optimieren. Businessportraits, die im Hintergrund Häuser, Wände, Fugen oder andere Elemente zeigen, müssen gerade ausgerichtet werden, damit die Aufnahmen professionell wirken. 

Auch sollten zum Beispiel bei Aufnahmen, die nur den Oberkörper, Schultern und Kopf zeigen, Hintergrunddetails wie Fugen, Nieten und andere störende Elemente entfernt werden, damit das Ganze stimmig wirkt. Fazit: Photoshop ist hier Programm.